Diamantwerkzeuge
Premium Diamantwerkzeuge für Feinsteinzeug & Fliesen: Bohren, Trennen, Schleifen
SilverCut Fliesenbohrer 5-15 mm
SilverCut Allrounder für kleine Durchmesser 5-15 mm – Trockenschnitt in Feinsteinzeug.

GoldCut Bohrkronen 20-120 mm
GoldCut Premium für grosse Kernbohrungen 20-120 mm in härtestem Material.

HEX Fliesenbohrer für Akkuschrauber
Diamantbohrer mit HEX-Schaft direkt für den Akkuschrauber – ohne M14-Aufnahme.

Diamant-Trennscheiben
Ultradünne Turbo-Ränder für rasiermesserscharfe, ausrissfreie Schnitte – die Basis für saubere Jolly-Kanten.

Fächerscheiben & Polierpads
Für sauber gebrochene Kanten und makellos aufpolierte Sichtkanten – der Meister-Tipp für die Optik.

Diamant-Topfscheiben
Gnadenloser Abtrag von altem Plattenkleber, Betonüberständen und zähem Epoxidharz – inklusive PKD-Schneiden.

Wer billig kauft, kauft zweimal – und auf dem Bau hat niemand Zeit für Werkzeug, das schlappmacht. Modernes XXL-Feinsteinzeug wird bei bis zu 1300 Grad gesintert und erreicht auf der Mohs-Skala Härte 8 bis 9 – direkt neben Saphir. Standard-Werkzeug aus dem Baumarkt stirbt daran nicht an der Härte, sondern an der Hitze: Es verglüht in Sekunden, noch bevor der Schnitt fertig ist. Unsere Premium-Diamantwerkzeuge – von den vakuumhartgelöteten Eigenmarken SilverCut und GoldCut bis zur PKD-Topfscheibe – sind exakt auf die Dichte moderner Keramik kalibriert.
Egal ob bohren, trennen, Kanten brechen oder alten Belag abtragen – hier findest du das ganze System aus einer Hand. Weil wir unsere hochreinen Industriediamanten direkt beim Primär-Produzenten einkaufen, zahlst du keinen Schweiz-Zuschlag. Sämtliche Diamantwerkzeuge sind physisch bei uns in Nidwalden am Lager – heute bis 15:00 Uhr bestellt, morgen zuverlässig bei dir.
Die Technik hinter unseren Diamantwerkzeugen:
- Direktbezug ohne Middleman: Wir kaufen direkt bei den technologischen Primär-Produzenten ein statt bei teuren europäischen Grosshändlern. So fliesst dein Geld zu 100 Prozent in die Werkzeugqualität statt in einen Schweiz-Zuschlag.
- Vakuum-Hartlötung statt Galvanik: Die Diamanten werden im Hochvakuum bei über 1000 Grad mit einem aktiven Silberlot direkt auf den Stahlkern gelötet, wodurch die Körner bis zu 70 Prozent frei herausragen. Das Ergebnis: aggressiver Schnitt, sauberer Staubabtransport und ein Vielfaches der Standzeit galvanischer Billigkopien.
- Thermomanagement über die Serie: SilverCut und GoldCut tragen in den kleinen 5–15-mm-Bohrkronen eine Kühlwachs-Füllung, die bei 60 bis 80 Grad schmilzt und die Hitze direkt aus der Diamantmatrix zieht. Das schützt die Schneide, denn unbehandelt wandelt sich Diamant schon ab rund 800 Grad in weichen Graphit um.
Wie bohrst du Fliesen und hartes Feinsteinzeug, ohne dass die Diamantkrone verglüht?
Die kurze Antwort: Die Lösung liegt in der Bindung und im Hitze-Management. Vakuumgelötete Diamanten halten auch im Dauereinsatz aggressiv im Eingriff, während galvanische Billigware unter der Reibungshitze ausbricht oder verglast. Feinsteinzeug ist ein thermischer Isolator; übersteigt die Schneide rund 800 Grad, wandelt sich der Diamant in weichen Graphit um. Die Lösung ist das exakt passende Werkzeug, die richtige Drehzahl und etwas Technik am Handgelenk.
Das Diamant-Handbuch vom Plattenlegermeister
Welches Diamantwerkzeug für welche Aufgabe?
Jede Aufgabe am Feinsteinzeug verlangt ihr eigenes Werkzeug:
- Bohren: Diamantbohrkronen (M14/HEX) für Durchführungen und Dübellöcher im Trockenschnitt.
- Ausklinken: Lochfräser und Diamantfräser für ovale Ausschnitte und das Aufweiten.
- Trennen: Ultradünne Diamant-Trennscheiben mit Turbo-Rand für ausrissfreie Schnitte.
- Polieren: Fächerscheiben und Polierpads zum Entgraten und für perfekte Sichtkanten.
- Abtragen: Diamant-Topfscheiben mit PKD-Schneiden entfernen alten Plattenkleber.
Warum vakuumgelötet die Billigware schlägt
Bei galvanischen Werkzeugen sitzen die Diamanten nur mechanisch in einer Nickelschicht. Unter der Hitze des Trockenschnitts weicht diese auf, die Körner brechen aus (Pull-out-Effekt). Beim Vakuum-Hartlöten (SilverCut & GoldCut) werden die Diamanten im Hochvakuumofen bei über 1000 Grad mit einem Aktivlot direkt auf den Stahlkern geschmolzen. Es entsteht eine echte chemische Bindung mit bis zu 70 Prozent Freistand der Körner, maximaler Schnittigkeit und einer um ein Vielfaches höheren Standzeit.
Das Bindungs-Paradoxon: Viele denken, das härteste Material brauche die härteste Bindung. Falsch – Feinsteinzeug ist zwar extrem hart, aber kaum abrasiv, es nutzt die Metallmatrix nicht ab. Das Lot muss sich genau so schnell abtragen, wie die Diamanten stumpfen, damit ständig neue, scharfe Körner freigelegt werden. Genau diese Selbstschärfung ist in unsere Werkzeuge einkalibriert.
Dein Werkzeug stirbt an der Hitze, nicht an der Härte
Feinsteinzeug ist ein schlechter Wärmeleiter – bis zu 80 Prozent der Reibungshitze bleiben direkt im Werkzeug. So hältst du sie im Griff:
- Druck raus: Drückst du intuitiv stärker, wandelt sich die Drehenergie in Hitze um. Der Diamant graphitisiert und schmiert zu.
- Drehzahl anpassen: Kleine Bohrer brauchen Drehzahl; bei grösseren Durchmessern drosselst du – mehr Drehzahl bringt dort nur Hitze.
- Pausen gönnen: Zieh das laufende Werkzeug zwischendurch kurz in die Luft, um den thermischen Puffer (z. B. das Kühlwachs in den kleinen Bohrkronen) zurückzusetzen.
Quarzstaub – dein gesetzlicher Auftrag beim Trockenschnitt
Nicht das Werkzeug ist das Risiko, sondern das Material: Feinsteinzeug besteht zu einem grossen Teil aus Quarz. Beim trockenen Bohren und Trennen wird aus der bearbeiteten Keramik alveolengängiger kristalliner Quarzstaub freigesetzt. Dieser Staub aus dem Material dringt bis in die Lungenbläschen, ist nicht abbaubar und gilt als krebserzeugend.
- Der Grenzwert: Der bindende SUVA-Wert (MAK) liegt bei 0.15 mg/m³.
- Die Praxis: Die SUVA verlangt primär eine Absaugung an der Quelle. Saug den Staub direkt am Werkzeug mit einem Industriesauger der Staubklasse M ab. Ist das nicht möglich, ist Atemschutz FFP3 Pflicht.
Häufige Fragen rund um Diamantwerkzeuge
Was ist der Unterschied zwischen SilverCut und GoldCut?
Die SilverCut-Serie ist der kompromisslose Allrounder mit exzellentem Preis-Leistungs-Verhältnis für harte Keramik und normales Feinsteinzeug. Die GoldCut-Serie ist das Premium-Segment mit maximaler Diamantkonzentration – konzipiert für den extremen Dauereinsatz, massiven Granit und 20 bis 30 mm dicke Terrassenplatten. Das integrierte Paraffin-Kühlwachs im hohlen Kern haben beide Serien bei den kleinen Durchmessern von 5 bis 15 mm: Es kühlt von innen, bindet Staub und verlängert die Standzeit genau dort, wo die Hitze am kritischsten wird.
Brauche ich für den Trockenschnitt eine Wasserkühlung?
Nein. Unsere Bohrkronen sind echte Trockenschnitt-Werkzeuge für den Winkelschleifer. Die kleinen Durchmesser von 5 bis 15 mm kühlen sich bei SilverCut und GoldCut über den internen Paraffin-Kern sogar von innen selbst. Entscheidend ist nicht Wasser, sondern dass du Drehzahl und Anpressdruck im Griff hast.
Warum sind vakuumgelötete Diamantwerkzeuge besser als galvanische?
Beim Vakuum-Hartlöten werden die Diamanten bei über 1000 Grad metallurgisch mit dem Stahlträger verbunden. Das gibt bis zu 70 Prozent Freistand der Körner und verhindert das Ausbrechen unter Stossbelastung (Pull-out-Effekt), unter dem galvanische Billigware leidet.
Brauche ich für den Trockenschnitt eine Staubabsaugung?
Ja, das ist Pflicht. Den Staub verursacht das bearbeitete Material, nicht das Werkzeug: Feinsteinzeug enthält viel Quarz, und beim Trockenbearbeiten wird daraus krebserzeugender Quarzstaub freigesetzt (SUVA-Grenzwert 0.15 mg/m³). Die SUVA verlangt eine Absaugung an der Quelle (Klasse M) oder zwingend Atemschutz FFP3.
Womit entferne ich alten Plattenkleber oder Betonnasen vom Unterlagsboden?
Dafür ist die Diamant-Topfscheibe das richtige Werkzeug. Modelle mit PKD-Schneide tragen selbst zähen, ausgehärteten Plattenkleber, Betonüberstände und Epoxidharz flächig und gnadenlos ab.
Was sind Diamantwerkzeuge?
Werkzeuge, bei denen Industriediamanten auf die Arbeitskante aufgebracht sind – meist vakuum-hartgelötet oder galvanisch gebunden. Sie tragen das Material ab wie Schleifpapier statt es zu schneiden wie eine Klinge: Diamant ist härter als jeder mineralische Baustoff, darum funktioniert das auch bei extrem hartem Feinsteinzeug oder Granit zuverlässig.
In welchen Werkzeugen werden Diamanten verwendet?
Bei uns stecken sie in Bohrkronen (M14 und HEX), Trennscheiben, Lochfräsern, Fächerscheiben, Polierpads und Topfscheiben – für Feinsteinzeug, Keramik, Naturstein und Beton. Je nach Aufgabe (bohren, trennen, schleifen, polieren) und Maschine (Winkelschleifer oder Akkuschrauber) wählst du die passende Bauform.





