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Diamant-Fächerscheiben & Polierpads (M14)

Diamant-Fächerscheiben & Polierpads (M14)

Selbstschärfende Lamellen Direkt auf M14

Ein rasiermesserscharfer Trennschnitt ist wertlos, wenn die Sichtkante danach roh bleibt und beim geringsten Kontakt absplittert. Um Kanten an exklusivem Feinsteinzeug oder Naturstein professionell zu brechen und Jolly-Gehrungen (45 Grad) für perfekte Fugen vorzubereiten, brauchst du das richtige Schleifwerkzeug. Wir führen klassische flexible Klett-Polierpads für den extremen Hochglanz - unser Favorit für den harten Baustellen-Alltag sind aber die Diamant-Fächerscheiben: rasanter Abtrag, aktive Kühlung und dank der überlappenden Lamellen eine deutlich längere Standzeit. Sämtliche Fächerscheiben und Pads liegen physisch bei uns in Nidwalden am Lager.

Warum wir die Diamant-Fächerscheibe priorisieren:

  • Überlegene Lamellen-Kühlung: Die überlappenden Diamant-Lamellen wirken bei 11'000 U/min wie ein Ventilator. Die ständige Luftzirkulation kühlt die Keramikkante aktiv und verhindert das thermische Verglasen der Diamanten.
  • Kein wackeliger Klett-Teller: Fächerscheiben werden über das integrierte M14-Gewinde direkt und spielfrei auf den Winkelschleifer geschraubt - das gibt dir eine direkte Kraftübertragung ohne schwammiges Gummi-Pad dazwischen.
  • Der selbstschärfende Effekt: Anders als flache Schleifpads legen die sich abnutzenden Lamellen laufend frische, scharfe Industriediamanten frei. Das sorgt für lange Standzeit bei konstant aggressivem Abtrag.

Fächerscheibe oder Polierpad - womit wird die Sichtkante perfekt?

Grob bis Hochglanz K60 auf K120

Für das zügige Brechen scharfer Kanten und das Anfasen von Jolly-Schnitten ist die Diamant-Fächerscheibe unschlagbar; das flexible Klett-Polierpad holt am Schluss den stufenweisen Hochglanz heraus. Beides greift ineinander - grob beginnen, fein enden. Sofort ab Lager in Nidwalden.

Der Polierpad-Ratgeber vom Plattenlegermeister

Klick dich durch die vier Kapitel - von der Wahl zwischen Fächerscheibe und Polierpad über die Körnungsstufen und den Hochglanz bis zu Klett und M14.

Wann welches Werkzeug

  • Fächerscheibe: Für zügigen Abtrag, Kantenbruch und Jolly - selbstschärfend und langlebig.
  • Klett-Polierpad: Für den grossflächigen, stufenweisen Hochglanz auf Granit und Naturstein.
  • Die Faustregel: Erst die Scheibe für die Form, dann das Pad für den Glanz.

Von K60 bis Hochglanz

  • Grobstufe K60: Schneller Vorabtrag an der frischen, scharfen Kante.
  • Feinstufe K120: Sauberes Finish der Kante und der Jolly-Gehrung.
  • Reihenfolge: Nie Stufen überspringen - jede Körnung schliesst die Kratzer der vorherigen.

Granit und Naturstein aufpolieren

  • Stufenweise: Mit den Klett-Pads von grob nach fein bis zum Spiegelglanz.
  • Ohne Druck: Die Maschine arbeiten lassen, sonst entstehen Schleier und Mikrokratzer.
  • Nass möglich: Etwas Wasser bindet den Staub und verfeinert das Bild.

Aufnahme und Montage

  • M14-Gewinde: Die Fächerscheibe direkt und spielfrei auf den Winkelschleifer schrauben.
  • Klett-Stützteller: Flexible Pads in Sekunden wechseln.
  • Spielfrei ist präzise: Keine wackelige Zwischenlage, volle Kraftübertragung.
Thomas' Baustellen-Tipp (Die perfekte Jolly-Kante): Das Klett-Polierpad ist hervorragend für den allerletzten, stufenweisen Hochglanz, etwa auf Granitabdeckungen. Fürs zügige Brechen scharfer Kanten und das Anfasen von Jolly-Schnitten ist die Fächerscheibe aber unschlagbar. Meine Empfehlung: die blaue Fächerscheibe (K60) für den groben, schnellen Vorabtrag, dann auf die schwarze Fächerscheibe (K120) fürs feine Finish wechseln. Arbeite ohne grossen Druck - lass die Maschine und die Lamellen die harte Keramik sanft abtragen.

Häufige Fragen zu Fächerscheiben & Polierpads

Was ist der Vorteil einer Diamant-Fächerscheibe gegenüber einem Polierpad?

Die Diamant-Fächerscheibe ist im harten Baustellenalltag meist überlegen: Sie sitzt direkt über das M14-Gewinde spielfrei auf dem Winkelschleifer, ganz ohne wackeligen Klett-Teller. Die überlappenden Lamellen kühlen mit Luft und legen bei Abnutzung laufend frische Diamanten frei - das erhöht die Standzeit deutlich.

Welche Körnung brauchst du für Jolly-Kanten an Feinsteinzeug?

Für das Brechen scharfer Kanten und das Vorbereiten eines Jolly-Schnitts (45 Grad) nimmst du im ersten Schritt eine grobe Diamant-Fächerscheibe mit Körnung 60. Fürs anschliessende, saubere Finish wechselst du auf Körnung 120 oder feiner.

Welche Körnung nimmst du wofür?

Grobe Körnungen ab K60 tragen schnell Material ab und formen die Kante. Mittlere und feine Stufen Richtung K120 und höher glätten und bereiten den Hochglanz vor. Je hochwertiger die Oberfläche, desto feiner die Endstufe.

Arbeitest du mit Fächerscheibe und Pads nass oder trocken?

Beides geht. Trocken bist du schnell und flexibel auf dem Rohbau; etwas Wasser bindet den Quarzstaub, kühlt zusätzlich und macht das Schliffbild feiner. Beim reinen Hochglanz auf Naturstein ist nass oft die sauberere Wahl.

Warum darfst du die Körnungsstufen nicht überspringen?

Jede Körnung schliesst die Schleifspuren der vorherigen. Überspringst du eine Stufe, bleiben tiefe Kratzer, die der Hochglanz später sichtbar macht. Der saubere Weg führt lückenlos von grob nach fein.