Ein rasiermesserscharfer Trennschnitt ist wertlos, wenn die Sichtkante danach roh bleibt und beim geringsten Kontakt absplittert. Um Kanten an exklusivem Feinsteinzeug oder Naturstein professionell zu brechen und Jolly-Gehrungen (45 Grad) für perfekte Fugen vorzubereiten, brauchst du das richtige Schleifwerkzeug. Wir führen klassische flexible Klett-Polierpads für den extremen Hochglanz - unser Favorit für den harten Baustellen-Alltag sind aber die Diamant-Fächerscheiben: rasanter Abtrag, aktive Kühlung und dank der überlappenden Lamellen eine deutlich längere Standzeit. Sämtliche Fächerscheiben und Pads liegen physisch bei uns in Nidwalden am Lager.
Für das zügige Brechen scharfer Kanten und das Anfasen von Jolly-Schnitten ist die Diamant-Fächerscheibe unschlagbar; das flexible Klett-Polierpad holt am Schluss den stufenweisen Hochglanz heraus. Beides greift ineinander - grob beginnen, fein enden. Sofort ab Lager in Nidwalden.
Klick dich durch die vier Kapitel - von der Wahl zwischen Fächerscheibe und Polierpad über die Körnungsstufen und den Hochglanz bis zu Klett und M14.
Was ist der Vorteil einer Diamant-Fächerscheibe gegenüber einem Polierpad?
Die Diamant-Fächerscheibe ist im harten Baustellenalltag meist überlegen: Sie sitzt direkt über das M14-Gewinde spielfrei auf dem Winkelschleifer, ganz ohne wackeligen Klett-Teller. Die überlappenden Lamellen kühlen mit Luft und legen bei Abnutzung laufend frische Diamanten frei - das erhöht die Standzeit deutlich.
Welche Körnung brauchst du für Jolly-Kanten an Feinsteinzeug?
Für das Brechen scharfer Kanten und das Vorbereiten eines Jolly-Schnitts (45 Grad) nimmst du im ersten Schritt eine grobe Diamant-Fächerscheibe mit Körnung 60. Fürs anschliessende, saubere Finish wechselst du auf Körnung 120 oder feiner.
Welche Körnung nimmst du wofür?
Grobe Körnungen ab K60 tragen schnell Material ab und formen die Kante. Mittlere und feine Stufen Richtung K120 und höher glätten und bereiten den Hochglanz vor. Je hochwertiger die Oberfläche, desto feiner die Endstufe.
Arbeitest du mit Fächerscheibe und Pads nass oder trocken?
Beides geht. Trocken bist du schnell und flexibel auf dem Rohbau; etwas Wasser bindet den Quarzstaub, kühlt zusätzlich und macht das Schliffbild feiner. Beim reinen Hochglanz auf Naturstein ist nass oft die sauberere Wahl.
Warum darfst du die Körnungsstufen nicht überspringen?
Jede Körnung schliesst die Schleifspuren der vorherigen. Überspringst du eine Stufe, bleiben tiefe Kratzer, die der Hochglanz später sichtbar macht. Der saubere Weg führt lückenlos von grob nach fein.